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Kritik an EU-Politik und sozialem
Netz.
Gevelsberg. (kini)
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Firmenchef Axel Vollmann, MdL Lothar Niggeloh
und Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold im Betrieb (Foto:
mace ©)
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Unternehmer, Gewerkschafter und Politiker hatte
die Firma Otto Vollmann an der Rosendahler Straße und die SPD-Ennepe-Ruhr
nach Gevelsberg zum "Wirtschaftspolitischen Gespräch" mit Landesminister
Ernst Schwanhold eingeladen.
Der Niedersachse, selbst bis 1990 in einem mittelständischen
Unternehmen tätig, später stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundesfraktion
und seit 22. Februar Peer Steinbrücks Nachfolger im Ministeramt,
beglückwünschte nach der Firmenbesichtigung Gastgeber Axel Vollmann
zu seinem betrieblichen Konzept, ehe er zu wirtschaftspolitischen
Themen Stellung bezog und u. a. die Subventionspolitik der EU kritisierte.
Brüssel sei weit weg, und die angelegten Kriterien entsprächen nicht
immer den regionalen Bedürfnissen, meinte er nicht nur im Hinblick
auf den Wegzug von Zwieback Brandt nach Thüringen. Des weiteren
dachte der Minister darüber nach, ob das soziale Netz zu gesichert
sei. Es wäre bei Arbeitslosen besser, für einen eigenen Arbeitsbeitrag
etwas obendrauf zu packen, statt für das Nichtstun den höchsten
Satz zu zahlen. Eine Machete aus Gevelsberg begleitete den Minister
als Geschenk auf seinem Heimweg nach Düsseldorf.
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