VMware bei der Vollmann-Gruppe:
Notwendige Grundlage für weiteres Wachstum
Keine Kompromisse bei Datensicherheit
Die Vollmann-Gruppe produziert
hochwertige Komponenten und Baugruppen hauptsächlich für die Automobilzuliefer-
und die Telekommunikationsindustrie. Die familiengeführte mittelständische
Unternehmensgruppe verfügt über sechs Standorte in Deutschland und
bedient mit 640 Mitarbeitern unter anderem Weltmarken wie 3M, Bosch,
Continental, Volkswagen und ZF. Mit einem strengen Qualitätsmanagement,
dem Anspruch "Best in Class" und einer gezielten, strategischen
Expansion in den vergangenen Jahren unterstreicht die Vollmann-Gruppe
ihren Anspruch als "lernendes Unternehmen".
Mit der Gründung der N.I.E.R. Stanz- und Umformtechnik
GmbH & Co. KG durch Übernahme der Aktivitäten des insolventen TIER1-
und TIER2-Automobilzulieferers Nier GmbH konnte die Vollmann-Gruppe
Ende des Jahres 2006 ihre Produktionskapazitäten maßgeblich steigern,
stand jedoch vor einer technischen Herausforderung. Durch die Firmenzukäufe
in den vergangenen Jahren und die neuen Standorte in Hohenlockstedt
und Remscheid war eine heterogene und dezentrale EDV-Umgebung gewachsen,
die nicht mehr effizient und kostendeckend zu administrieren war.
Für die Homogenisierung der EDV-Infrastruktur sollten
alle Produktionsstandorte miteinander vernetzt werden und ein neues,
zentrales Rechenzentrum entstehen.
"Wir wollten eine einfach
zu administrierende IT-Umgebung, die flexibel ist und so den Ansprüchen
in einem expandierenden, mittelständischen Unternehmen gerecht wird.",
sagt der Leiter für IT & Organisation, Fabian Taterka, und umreißt
die Anforderungen an die neue Lösung, die den kaufmännischen und
technologischen Ansprüchen des Unternehmens genügen musste. Weitere
Anforderungen an die neue IT-Infrastruktur waren ein hoher Sicherheitslevel,
die Sicherstellung von Synergieeffekten für alle Standorte und eine
nachhaltige Wirtschaftlichkeit der Investition.
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Fabian Taterka und sein Team erarbeiteten ein komplettes
Anforderungsprofil auf Basis von VMware Infrastructure Enterprise
und forderten bei mehreren Systemhäusern ein realisierbares Gesamtkonzept
ein. Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten des Werler IT-Systemhauses
ARGE hellweg data GmbH & Co. KG. "Der
Virtualisierung gehört die Zukunft im Rechenzentrum",
sagt Fabian Taterka überzeugt. "Wir setzen in der Fertigung
innovative und bewährte Technologien ein, und das gilt natürlich
auch für die EDV. Zudem schaffen wir mit dem VMware-Konzept die
notwendige EDV-Grundlage für ein weiteres Wachstum der Firmengruppe."
Gemeinsam mit der fünfköpfigen IT-Abteilung erarbeiteten
die ahd-Consultants einen Umsetzungsplan. Innerhalb eines Jahres
sollten der Stammsitz in Gevelsberg und alle Produktionsstätten
über eine einheitliche EDV-Umgebung verfügen. "Der Zeitplan
war ehrgeizig, aber durch die gute Zusammenarbeit der EDV-Abteilungen
der Standorte Gevelsberg und Hohenlockstedt lagen wir genau im Zeitplan",
merkt Fabian Taterka an.
Zentrale Bestandteile des Konzeptes waren der Umzug
des ERP-Systems und dessen Bereitstellung über eine zentrale Citrix
Terminalserver-Farm, der Aufbau eines neuen Verzeichnisdienstes
auf Basis eines Windows 2003 Active Directories, sowie die Migration
der bestehenden, unterschiedlichen E-Mail-Systeme auf Microsoft
Exchange 2007. Sämtliche Dienste mussten auf den neu angeschafften
HP DL580 ESX-Servern und dem neuen Storage Area Network, einem StorageWorks
Enterprise Virtual Array aus dem Hause HP, bereitgestellt werden
und in ihren Sicherheitsstandards den höchsten Ansprüchen genügen.
"Wir machen bei Datensicherheit keine
Kompromisse", sagt Andreas Rother, Geschäftsführer
der ahd, und verweist auf die ISO/TS-Zertifizierungen, die die Vollmann-Gruppe
für ihre kontinuierliche Verbesserung aller Abläufe und für die
Gewährleistung hoher Sicherheits- und Qualitätsstandards erlangt
hat.
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Der erste Meilenstein in der Projektphase verlief
genauso planmäßig wie die folgenden: Das ERP-System, mit dem in
der letzen Ausbaustufe 130 Mitarbeiter gleichzeitig arbeiten, wurde
problemlos von einem physikalischen Server auf einen virtuellen
Server migriert. "Die Performance der Software hat sich sogar
noch verbessert", sagt Fabian Taterka über die anfänglichen
Bedenken, dass das ERP-System nicht performant in einer virtuellen
Umgebung läuft. Sämtliche E-Mail-Server wurden auf den neuen Exchange-Server
migriert, der ebenfalls in einer virtuellen Maschine im neuen Rechenzentrum
läuft. Es folgte die Migration aller weiteren Server in die VMware-Umgebung.
Zusätzlich bieten der zentrale Internetzugang, der durch ein redundantes
Security Gateway und ein Firewall-Cluster geschützt wird, sowie
ein ausgefeiltes Disaster Recovery auf Basis von VMware, ein wesentliches
Plus an Sicherheit für alle Produktionsstandorte.
Nach einem Jahr Planung und einer sanften Migration
arbeitet die Vollmann-Gruppe mit einer modernen, virtuellen EDV-Umgebung,
die nach Belieben skalierbar ist. Das Aufsetzen neuer Server bzw.
die Migration vorhandener Server in das neue Rechenzentrum nehmen
deutlich weniger Zeit in Anspruch und binden kein Kapital für zusätzliche
Hardware.
"Wir haben genau das,
was wir wollten: Ein zukunftssicheres, flexibles EDVSystem, dass
die vorhandenen Ressourcen optimal ausnutzt und kostengünstiger
zu administrieren ist", sagt Fabian Taterka.
Insgesamt rechnen sich die Investitionen für das
Unternehmen schon nach wenigen Jahren. Durch die Reduzierung der
physikalischen Server von 37 auf 15 werden erhebliche Energiekosten
für den Betrieb und für die Klimatisierung eingespart. Zudem gibt
es signifikante Einsparungen im Bereich der Wartungskosten für die
EDV. Das sind wesentliche Effekte, die das Unternehmen bei der Beibehaltung
der alten Infrastruktur definitiv nicht erreicht hätte.
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