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© Fa. ARGE hellweg data GmbH & Co. KG, April 2008

 
 

VMware bei der Vollmann-Gruppe:
Notwendige Grundlage für weiteres Wachstum

Keine Kompromisse bei Datensicherheit

Die Vollmann-Gruppe produziert hochwertige Komponenten und Baugruppen hauptsächlich für die Automobilzuliefer- und die Telekommunikationsindustrie. Die familiengeführte mittelständische Unternehmensgruppe verfügt über sechs Standorte in Deutschland und bedient mit 640 Mitarbeitern unter anderem Weltmarken wie 3M, Bosch, Continental, Volkswagen und ZF. Mit einem strengen Qualitätsmanagement, dem Anspruch "Best in Class" und einer gezielten, strategischen Expansion in den vergangenen Jahren unterstreicht die Vollmann-Gruppe ihren Anspruch als "lernendes Unternehmen".

Mit der Gründung der N.I.E.R. Stanz- und Umformtechnik GmbH & Co. KG durch Übernahme der Aktivitäten des insolventen TIER1- und TIER2-Automobilzulieferers Nier GmbH konnte die Vollmann-Gruppe Ende des Jahres 2006 ihre Produktionskapazitäten maßgeblich steigern, stand jedoch vor einer technischen Herausforderung. Durch die Firmenzukäufe in den vergangenen Jahren und die neuen Standorte in Hohenlockstedt und Remscheid war eine heterogene und dezentrale EDV-Umgebung gewachsen, die nicht mehr effizient und kostendeckend zu administrieren war.

Für die Homogenisierung der EDV-Infrastruktur sollten alle Produktionsstandorte miteinander vernetzt werden und ein neues, zentrales Rechenzentrum entstehen.

"Wir wollten eine einfach zu administrierende IT-Umgebung, die flexibel ist und so den Ansprüchen in einem expandierenden, mittelständischen Unternehmen gerecht wird.", sagt der Leiter für IT & Organisation, Fabian Taterka, und umreißt die Anforderungen an die neue Lösung, die den kaufmännischen und technologischen Ansprüchen des Unternehmens genügen musste. Weitere Anforderungen an die neue IT-Infrastruktur waren ein hoher Sicherheitslevel, die Sicherstellung von Synergieeffekten für alle Standorte und eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit der Investition.

Fabian Taterka und sein Team erarbeiteten ein komplettes Anforderungsprofil auf Basis von VMware Infrastructure Enterprise und forderten bei mehreren Systemhäusern ein realisierbares Gesamtkonzept ein. Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten des Werler IT-Systemhauses ARGE hellweg data GmbH & Co. KG. "Der Virtualisierung gehört die Zukunft im Rechenzentrum", sagt Fabian Taterka überzeugt. "Wir setzen in der Fertigung innovative und bewährte Technologien ein, und das gilt natürlich auch für die EDV. Zudem schaffen wir mit dem VMware-Konzept die notwendige EDV-Grundlage für ein weiteres Wachstum der Firmengruppe."

Gemeinsam mit der fünfköpfigen IT-Abteilung erarbeiteten die ahd-Consultants einen Umsetzungsplan. Innerhalb eines Jahres sollten der Stammsitz in Gevelsberg und alle Produktionsstätten über eine einheitliche EDV-Umgebung verfügen. "Der Zeitplan war ehrgeizig, aber durch die gute Zusammenarbeit der EDV-Abteilungen der Standorte Gevelsberg und Hohenlockstedt lagen wir genau im Zeitplan", merkt Fabian Taterka an.

Zentrale Bestandteile des Konzeptes waren der Umzug des ERP-Systems und dessen Bereitstellung über eine zentrale Citrix Terminalserver-Farm, der Aufbau eines neuen Verzeichnisdienstes auf Basis eines Windows 2003 Active Directories, sowie die Migration der bestehenden, unterschiedlichen E-Mail-Systeme auf Microsoft Exchange 2007. Sämtliche Dienste mussten auf den neu angeschafften HP DL580 ESX-Servern und dem neuen Storage Area Network, einem StorageWorks Enterprise Virtual Array aus dem Hause HP, bereitgestellt werden und in ihren Sicherheitsstandards den höchsten Ansprüchen genügen. "Wir machen bei Datensicherheit keine Kompromisse", sagt Andreas Rother, Geschäftsführer der ahd, und verweist auf die ISO/TS-Zertifizierungen, die die Vollmann-Gruppe für ihre kontinuierliche Verbesserung aller Abläufe und für die Gewährleistung hoher Sicherheits- und Qualitätsstandards erlangt hat.

Der erste Meilenstein in der Projektphase verlief genauso planmäßig wie die folgenden: Das ERP-System, mit dem in der letzen Ausbaustufe 130 Mitarbeiter gleichzeitig arbeiten, wurde problemlos von einem physikalischen Server auf einen virtuellen Server migriert. "Die Performance der Software hat sich sogar noch verbessert", sagt Fabian Taterka über die anfänglichen Bedenken, dass das ERP-System nicht performant in einer virtuellen Umgebung läuft. Sämtliche E-Mail-Server wurden auf den neuen Exchange-Server migriert, der ebenfalls in einer virtuellen Maschine im neuen Rechenzentrum läuft. Es folgte die Migration aller weiteren Server in die VMware-Umgebung. Zusätzlich bieten der zentrale Internetzugang, der durch ein redundantes Security Gateway und ein Firewall-Cluster geschützt wird, sowie ein ausgefeiltes Disaster Recovery auf Basis von VMware, ein wesentliches Plus an Sicherheit für alle Produktionsstandorte.

Nach einem Jahr Planung und einer sanften Migration arbeitet die Vollmann-Gruppe mit einer modernen, virtuellen EDV-Umgebung, die nach Belieben skalierbar ist. Das Aufsetzen neuer Server bzw. die Migration vorhandener Server in das neue Rechenzentrum nehmen deutlich weniger Zeit in Anspruch und binden kein Kapital für zusätzliche Hardware.

"Wir haben genau das, was wir wollten: Ein zukunftssicheres, flexibles EDVSystem, dass die vorhandenen Ressourcen optimal ausnutzt und kostengünstiger zu administrieren ist", sagt Fabian Taterka.

Insgesamt rechnen sich die Investitionen für das Unternehmen schon nach wenigen Jahren. Durch die Reduzierung der physikalischen Server von 37 auf 15 werden erhebliche Energiekosten für den Betrieb und für die Klimatisierung eingespart. Zudem gibt es signifikante Einsparungen im Bereich der Wartungskosten für die EDV. Das sind wesentliche Effekte, die das Unternehmen bei der Beibehaltung der alten Infrastruktur definitiv nicht erreicht hätte.



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