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Aus der Kammerarbeit
SIHK und Ennepe-Ruhr-Kreis wollen enge Zusammenarbeit fortsetzen.
„Den Tagungsplaner für den Ennepe-Ruhr-Kreis nehmen wir gerne mit. Er liefert unseren Unternehmen eine kompakte und praktische Übersicht über die Kongresszentren, Tagungshotels und Tagungsrestaurants im Ennepe-Ruhr-Kreis. In der Vergangenheit hat es uns an einer solchen Publikation, die geeigneten Orte für Kongresse und Tagungen, Seminare und Feierlichkeiten auflistet, gemangelt, so SIHK-Vizepräsident Axel Vollmann und SIHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Peter Rapp-Frick. Gemeinsam hatten sie zuvor mit Landrat Dr. Armin Brux und Jürgen Köder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, in Schwelm über aktuelle Themen aus der Wirtschaft und über den EN-Kreis als Industriestandort diskutiert.
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Dr. Jürgen Brückner (EN-Kreis), Landrat Dr. Arnim Brux, Christoph
Brünger (SIHK),
SIHK-Vizepräsident Axel Vollmann, Jürgen
Köder (EN-Agentur), SIHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Peter
Rapp-Frick und Jan Tornow (SIHK, von links).
© Foto: Ennepe-Ruhr-Kreis |
Ein möglichst reibungsloser Übergang von Schulabgängern in den Beruf war ein Tagungsordnungspunkt. Rapp-Frick stellte die vielfältigen Aktivitäten der Kammer in diesem Bereich vor und wies dabei insbesondere auf das Projekt „Hauptschüler fit für die Ausbildung“ hin, in dem sich die jungen Leute parallel zum Schulunterricht in den Bildungszentren der Kammer qualifizieren. Brux begrüßte, dass den Schülern bei erfolgreicher Teilnahme ein Ausbildungsplatz sicher ist. Gleichzeitig betonte er: „Im Bereich ΄Übergang Schule Beruf΄ setzen wir einen Schwerpunkt bei den Jugendlichen, die so genannten besondere Vermittlungshemmnisse aufweisen.“
Weitere Themen waren die Gründerförderung und die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Hochschulen und Unternehmen. Hier vereinbarten SIHK und Kreis, ihre enge und abgestimmte Zusammenarbeit fortzusetzen. Gleiches gilt für das Bemühen um weitere Firmenansiedlungen. Der Landrat unterstrich, dass die in der aktuellen Standortbroschüre in Richtung Unternehmen ausgesprochene Einladung „Kommen Sie, sehen Sie, investieren Sie“ nach wie vor gelte. Alle Gesprächsteilnehmer waren sich über die Pluspunkte der Region einig: Gute Anbindung an den Ballungsraum Rhein-Ruhr, gemeinsame Grenzen mit fünf umliegenden Großstädten, die Nähe zu sechs Autobahnen und ein Markt von Millionen Endverbrauchern direkt vor den Werkstoren. Vollmann betonte: „Die Nachbarschaft zu den Städten an Rhein und Ruhr auf der einen und die vielen mittelständischen Industriebetriebe auf der anderen Seite geben dem Ennepe-Ruhr-Kreis ein ganz eigenes, sehr interessantes Profil.“
Mit Blick auf das produzierende Gewerbe, das im Ennepe-Ruhr-Kreis nach wie vor dominiert, ergänzte der Landrat: „Wir sind über die Vielzahl von erfolgreichen und innovativen Unternehmen sehr erfreut. Allerdings stehen viele von ihnen zunehmend vor Problemen, wenn es darum geht, Fach- und Führungskräfte anzuwerben.“ Um hier gegenzusteuern, seien alle Akteure aus Politik, Verwaltung und Verbänden gefordert. Es gelte Mittel und Wege zu finden, die den Menschen und potenziellen Beschäftigten vermitteln, dass sie an Ennepe und Ruhr nicht nur gut arbeiten sondern auch bestens leben können.
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